Zinsen
Beim Festgeld, wird der Anlagebetrag über einen vertraglich festgelegten Zeitraum angelegt. Die Mindesthöhe des Anlagebetrags, ist bei den Banken unterschiedlich hoch. Selbst bei einer kurzen Laufzeit, wenn das Geld zum Beispiel nur für ein paar Monate nicht benötigt wird, ist die Verzinsung relativ hoch. Die Zinsen erhöhen sich mit der Dauer der Laufzeit. Bei einer längeren Laufzeit, sind wesentlich höhere Zinsen zu erwarten, als bei einer kurzen Laufzeit. Die Höhe der Zinsen, die beim Vertragsabschluss festgelegt wird, ist immer abhängig vom allgemeinen Marktzins. Während der Laufzeit, kann der Vertrag über die Festgeldanlage, nicht gekündigt werden.
Tagesgeld, hat gegenüber dem Festgeld, dass es Bei Bedarf verfügbar ist. Der Anleger, kann auf das Geld genauso schnell, wie bei einem Sparbuch zugreifen. Der Unterschied liegt bei den Zinsen, denn diese sind beim Tagesgeld wesentlich höher als bei einem Sparbuch.
Die Höhe der Zinsen, hängt von der Summe ab, die als Tagesgeld angelegt wird. Meistens handelt es sich aber um Zinsen zwischen 2 und 4%.
Tagesgeld ist eine Anlageform für Sicherheitsliebende Anleger, die ein hohes Risiko, wie bei einigen Aktien oder Fonds, scheuen. Beim Tagesgeld sind die Zinsen zwar nicht sehr hoch es besteht aber auch kein Verlustrisiko.
Wer in einer Niedrigzinsphase, sein Geld in Tagesgeld anlegt, profitiert von den wachsenden Zinsen, da es den üblichen Zinsschwankungen unterworfen ist.

